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Nahrung der Rotmilane

 

 

Bis jetzt wurden 9 Nester im Vogelschutzgebiet 19 (Unteres Eichsfeld) mit Kameras während der Brutzeit beobachtet.

 

Im Jahr 2009 und 2011 waren die Kleinsäugerdichten gering. Im Jahr 2010  gab es besonders hohe Mäusedichten.

Vergleicht man diese Jahre miteinander, lässt sich gut die Bedeutung von Mäusen in den Jahren mit geringen und hohen Dichten erkennen.

Der Rotmilan ist ausgesprochen vielseitig bei seiner Nahrungssuche. In Jahren mit geringen Dichten der Mäuse müssen die Milane auf andere Nahrungsquellen verstärkt zurückgreifen.

 

 

In den Diagrammen ist das geschätzte Gewicht an den Nestern in Prozent dargestellt. (JV: Jungvögel, AV: Altvögel, n.e.: nicht erkennbar)

 

In allen Jahren spielen neben den Mäusen andere Kleinsäuger, Singvögel  und auch die wahrscheinlich tot gefundenen Tiere eine wichtige Rolle. Unter den wahrscheinlich tot gefundenen Nahrungsbestandteilen tauchen immer wieder Abfälle vom Menschen, wie z. B. Schlachtabfälle oder auch Jagdabfälle auf. Der Rotmilan sucht in der Landschaft nicht nur nach lebender Beute, sondern nimmt auch Totes in der offenen Landschaft sowie im Siedlungsbereich auf.